Machen kalte Füße Blasenentzündung?
Jetzt geht es wieder los, das Schmuddelwetter mit Regen und Wind, Schneematsch und Graupelschauer. In dieser Zeit klagen meist die Frauen ständig über kalte Füße. Ganz gleich wie viele Paar Socken sie auch tragen oder wie dick ihre Stiefel gefüttert sind – die Füße werden einfach nie richtig warm. Gleichzeitig steigt in dieser Zeit auch die Anzahl an Blasenentzündungen bei Frauen, was einen engen Zusammenhang zwischen kalten Füßen und Erkrankungen der Blase vermuten lässt.
Und tatsächlich begünstigen kalte Füße und Unterkühlungen an den Beinen die Ausbreitung von Bakterien in die Blase, wie uns ein Urologe aus Berlin bestätigte. Denn dadurch wird die Durchblutung der Blasenschleimhaut, die für die Abwehr von Krankheitserregern verantwortlich ist, vermindert. Wer also chronisch unter kalten Füßen leidet, wird früher oder später auch die unangenehmen Symptome einer Blasenentzündung kennenlernen.
Deshalb sollte man bzw. Frau unbedingt für warme Füße sorgen, was man nicht nur durch ein heißes Fußbad und regelmäßige Fußhygiene , sondern auch durch Fußgymnastik oder generell viel Bewegung erreichen kann. Denn dadurch wird der Kreislauf angeregt und auch die unteren Extremitäten besser durchblutet. Ein guter Trick, um die Füße im Winter warmhalten zu können: Kaufen Sie Ihre Winterstiefel ruhig eine Nummer größer und ziehen sie dafür noch ein Paar dicke Wollsocken an. Auch eine zusätzliche Einlegesohle bildet einen guten Wärmeschutz, wenn man etwas länger in der Schlange vor dem Kiosksystem stehen muss. Die angenehmste und an langanhaltende Art und Weise die Füße zu erwärmen ist eine ausgiebige Fußmassage, bei der nicht nur die Durchblutung angeregt wird, sondern auch Verspannungen gelöst werden. Eine professionelle Fußreflexzonenmassage kann sogar bei der Heilung einer bestehenden Blasenentzündung helfen, da auch die Blase mit bestimmten Zonen im Fuß in Verbindung steht und durch eine entsprechende Massage stimuliert werden kann.